Regina Schappach

Dipl.-Betriebswirtin (FH) - Betriebswirtin (HWK) - Bankkauffrau

Schachnerstr. 1

 84326 Falkenberg

Tel.: (0 87 27) 96 97 91

Fax: (0 87 27) 96 91 999

Mitglied im Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschule e. V.

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Liebe Eltern

 

Schlechte Schulnoten sind nicht immer eine Folge von Faulheit der Schüler. Seit 1993 helfe ich Schülern im Fach Mathematik, seit 1995 arbeite ich in der Erwachsenenbildung und im Sommer 2000 habe ich mich als Trainerin selbständig gemacht. All die Jahre kam ich immer wieder zu demselben Ergebnis:

 

Viele Kinder haben heutzutage Probleme damit, die Flut an Informationen zu verarbeiten, die an sie herangetragen wird. Diese Probleme haben Erwachsene genauso! Doch Erwachsene werden nicht ständig Leistungskontrollen unterzogen, bzw. können sich nach Ihrer Schulzeit auf gewisse Gebiete spezialisieren. Sind wir uns doch mal ehrlich: Wir waren doch auch nicht in allen Fächern gut!

 

Häufig liegen Lernschwächen im mangelnden Interesse oder im Talent begraben. Mathematiker können oft nichts mit Kunst anfangen und Sprachbegabte meiden häufig naturwissenschaftliche Fächer. Je stärker Interessenschwerpunkte vorhanden sind, bzw. je unterschiedlicher die Talente ausgeprägt sind, umso weiter klaffen die Noten auseinander.

 

Dies wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht das Zeugnis ausschlaggebend wäre, um eine Lehrstelle zu bekommen, bzw. einen Studienplatz zu ergattern. Also, was tun? Druck ausüben, Angst machen oder mit anderen vergleichen bringt zu 99 % gar nichts. Im Gegenteil! Die Kinder werden unsicher, ängstlich, nervös und in der Schule noch schlechter.

 

Das Wort „Nachhilfe“ lässt bei den Schülern die Alarmglocken läuten. Es möchte jemand „nachhelfen“, da sie selbst etwas nicht gut genug machen! Leider schämen sich auch viele Eltern dafür, dass ihr Kind Hilfe braucht. Anstatt die Kinder für die Bereitschaft zusätzlich zu lernen, zu loben oder die anderweitig vorhandenen Talente zu fördern und somit das Selbstvertrauen zu stärken, werden Schulnoten zum Maß aller Dinge. Da ist es nicht verwunderlich, dass kaum ein Schüler selbst um eine Lernhilfe bittet. Sie haben richtig gehört "Lernhilfe". "Lernen helfen" bedeutet, auf das Kind einzugehen und die effizienteste Lernmethode anzuwenden. Ein einfaches Beispiel: Viele Kinder haben im Unterricht ein Problem mit der Bruchrechnung, aber beim Aufteilen von Süßigkeiten können Sie plötzlich erstaunlich gut damit umgehen.

 

Die einzige Möglichkeit Kindern wirklich zu helfen, sehe ich in einer gezielten, regelmäßigen Unterstützung durch motivierte, engagierte und kompetente Menschen. Dies müssen keine studierten Lehrkräfte sein, denn meist liegt es nicht an der mangelnden Fachkompetenz der Lehrkraft, sondern an der Chemie, die zwischen Schüler und Lehrer nicht stimmt und der begrenzten Zeit. Deshalb erreichen Menschen, die einen Draht zum Schüler finden und in Ruhe mit ihm arbeiten, sehr viel.

 

Probieren Sie es aus!

 

 

Ihre

Regina Schappach

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